Die 12 Monate 《十二个月》舞台剧剧本_舞台剧剧本12人

其他范文 时间:2020-02-27 05:26:13 收藏本文下载本文
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Die Zwölf Monate IM KLASSENZIMMER Erzähler: Wit Ihr, wie viele Monate ein Jahr hat?(Hintergrundmusik: Jahresuhr von Rolf Zuckowski)Kind 1: Zwölf.Erzähler: Wie heißen sie? Kind 2: Januar, Februar, März, April...Kind 3: Mai, Juni, Juli, August, September...Kind 1: Oktober, November und Dezember.Erzähler: Richtig.Sobald ein Monat zu Ende geht, folgt ihm ein anderer.Es ereignet sich noch nie, da der Februar früher als der Januar eingetreten ist oder der Mai den April überholte.Die Monate vergehen einer nach dem anderen und treffen sich nie.Doch erzählen die Leute über ein Mädchen aus einem bergigen Land weit weg von hier, das alle zwölf Monate zusammen gesehen hat.Wie war das? Nun hört...(Musik)

IN IHREM HAUS Erzähler: In einem kleinen Dorf wohnte einst eine böse und geizige Frau mit ihren Mann, ihrer Tochter, Nadja, und einer Stieftochter, Maruja.Die Tochter liebte sie sehr, doch die Stieftochter konnte ihr nie etwas recht machen.Alles was das Mädchen machte, war nicht richtig.Alles gefiel der Frau nicht.Stiefmutter:Was hast du hier schon wieder für einen Mist gemacht? Hast du keine Augen? Kannst du nicht aufpaen? Kannst du nicht schneller arbeiten?(Geräusche: Bett rascheln, Schmatzen)Stiefschwester Nadja: Maruja, bring mir mehr Lebkuchen, schüttele mein Bett auf.Nun mach schon!Bringt mir was zu Trinken...(Geräusche im Hintergrund: Schuhe klappern, Geschirr klappern, Holz hacken, Wäsche waschen)Erzähler: Maruja mute den ganzen Tag hindurch schwer arbeiten, sie hatte keine freie Minute: Waer holen, Holz vom Wald bringen, die Wäsche in dem Flu waschen, das Vieh füttern oder im Garten arbeiten.Das Mädchen kannte die Kälte im Winter(Knacken von Frost)und die Hitze im Sommer, den Wind im Frühling(Windgeräusch)und den Regen im Herbst(Regenpraeln).Maruja blieb immer geduldig und freundlich und wurde immer schöner.Erzähler: Nun hört weiter… Es war im Winter.Der Januar hat dieses Jahr die Erde so dicht mit Schnee bedeckt, da die Menschen die Türen der Häuser mit den Schaufeln ausgraben muten und die Bäume im Wald standen bis zur Hälfte im Schnee.Erzähler: Einmal am Abend schaute die Frau durch die geöffnete Tür nach draußen(Geräusch: Türöffnen), sah den Wintersturm brausen(Geräusch: Wind).Stiefvater: Wir sind zurück!Maruja, heute hast du schon sehr viel Arbeit gemacht.Du bist bestimmt müde und hungrig.Hier!Ich habe die Toasts als Auszeichnung für dich gekauft.Maruja: Danke!Mutter, kann ich jetzt eine Pause machen? Stiefmutter: Nein, du mu gleich noch einmal hinaus.Maruja: Bei diesem Schneesturm? Wohin denn? Stiefschwester Nadja: Wohin? Geh in den Wald und bring uns Schneeglöckchen!Stiefvater: Jetzt? Es ist doch furchtbar im Wald.Und die Schneeglöckchen blühen doch erst im Frühling.Maruja: Ja.Wo kann ich in der Mitte des Winters Schneeglöckchen finden? Stiefschwester Nadja: Hast du keinen Kopf? Dieses Problem mut du selbst lösen!Maruja: Aber…

Stiefmutter: Du hast gehört, was wir gesagt haben.Geh jetzt!Auch wenn du im Walde einfrieren solltest, hole einen Korb Schneeglöckchen!Du darfst nicht ohne Schneeglöckchen zu Hause kommen!

AUF DEM WALD Stiefvater: Mein Schatz, vergi deinen Schal nicht!Es ist doch kalt draußen.Maruja: OK, Papa.Tschü!Erzähler: Der eisige Wind bedeckte sofort ihre Augen mit Schnee und versuchte den Schal wegzureißen.Das Mädchen kämpft gegen den Wind und kann kaum die Beine aus den Schneehaufen emporheben.Maruja: Nein, ich kann nicht mehr.Hier ist es so dunkel.Ich kann fast nichts sehen.Maruja: Es ist sowieso gleichgültig, wo man einfriert.Maruja: Ach!In der Ferne blitzt Feuerschein.Hoffentlich verschwindet das Feuerchen nicht!Erzähler: Das Feuer aber verschwindet nicht, es wird heller und heller.Man spürt bereits den Geruch von Feuer und kann schon das Geräusch der im Feuer knisternden Ästen hören.(Geräusch: im Feuer knisternden Ästen)Erzähler: Nach einer Weile kommt Maruja zu einer Wiese und erstarrt vor Erstaunen: Es ist hell auf der Wiese, als ob die Sonne scheint.In der Mitte brennt ein riesiges Feuer, beinahe bis zum Himmel.Um das Feuer herum sitzen 12 Männer und unterhalten sich leise.(Geräusche: Stimmengemurmel)Maruja: Wer sind diese Leute? Sie sind bestimmt keine Jäger und keine Holzhacker.Sie sind alle ganz prächtig gekleidet.Maruja: Guten Abend!Mann 1(Januar): Sei herlich willkommen!

Maruja: Kann ich beim Feuer meine Hände wärmen? Mann 1(Januar): Gerne!Du hast einen Korb bei dir.Was suchst du denn? Mann 2: Du willst doch etwa Pilze sammeln, oder vielleicht doch? Maruja: Nein, ich sammele keine Pilze.Ich suche Schneeglöckchen.(Lachen)Mann 3: Schneeglöckchen im Januar? Das ist ein schlechter Witz.Maruja: Glaub mir.Das ist doch kein Witz, meine Stiefmutter hat mich geschickt, um die Schneeglöckchen zu sammeln.Ich darf nicht ohne Schneeglöckchen nach Hause kommen.Erzähler: Die Männer sprechen miteinander.Das Mädchen steht und hört und versteht ihr Rede nicht.Die Männer sprechen in so einer wundersamen Sprache, als ob die Bäume rauschen.(Geräusch: Bäume rauschen, Feuer praeln)Mann 2: Was tust du, wenn du keine Blumen findest? Die Schneeglöckchen blühen erst im März.Maruja: Ich weiß.Was soll ich tun? Nun bleibe ich im Wald und warte auf den März.Ich kann nicht ohne Blumen nach Hause kommen.Es ist beer, wenn ich im Wald sterbe.Also, auf Wiedersehen und vielen Dank!Mann 4(März): Warte, Mädchen!Einen Augenblick.Mann 4(März): Bruder Januar, gestatte mir, deinen Platz für eine Stunde zu besetzen!Mann 1(Januar): Ich würde das gerne machen, doch kann der März nicht früher als der Februar eintreten.Was sagst du dazu, Bruder Februar? Mann 5(Februar): Jawohl, ich bin dabei.Mann 3: Ich übergebe ihm den Platz.Liebe Brüder, wir kennen dieses Mädchen doch alle sehr gut.Bald trifft man sie beim Eisloch die Wäsche spülen, bald im Wald mit dem Holzbündel.Allen Monaten hat sie gefallen.Man soll ihr helfen.Mann 1(Januar): Na, gut.So sei es.Ich kann dann deine Bitte erfühlen.Mann 1(Januar): Knistere der Frost nicht, in einem dicken Walde, beiß nicht die Rinde, bei Birken und Kiefern, hör auf damit, die Häuser einzufrieren.Erzähler: Der Alte verstummte und es ist leise im Walde geworden.Die Bäume hörten auf vor Frost zu knistern.Es begann in großen Flocken zu schneien.Mann 1(Januar): Jetzt kommt aber die Reihe an dich.(den Eitab an den jüngeren Bruder übergeben)Mann 5(Februar): Winde, Stürme und Orkane, spielen in der Nacht, blasen aus allen Kräften, in den Himmel, über die Erde, über die Schneewehen.Erzähler: Sobald er das ausgesprochen hatte, fing der starke feuchte Wind an, in den Bäumen zu wehen, mit den Schneeflöckchen zu spielen.Über die Erde rasten die weißen Stürme.Mann 5(Februar): Jetzt ist aber die Reihe an dich, Bruder März.Mann 4(März): Fließen Bäche zu den Flüen, treten die Ameisen, nach dem Winterschlaf hervor!Es dringt der Bär durch das Unterholz ein.Maruja: Wohin sind die großen Schneeberge verschwunden? Wo sind die Eiszapfen, die auf jedem Ast hingen?

Mann 4(März): Maruja, beeil dich!Schnell, such die Blumen.Maruja: Es gibt überall Schneeglöckchen.Maruja: Ihr war zu gut zu mir.Vielen Dank!Mann 4(März): Warte, damit uns nicht vergit.Maruja: Ach, der Ring sieht sehr schön aus.Danke!Lebt wohl, ihr zwölf Monate!Mann 4(März): Leb wohl, kleines Mädchen!Erzähler: Maruja lief schnell nach Hause.IN IHREM HAUS Stiefmutter: Was? So schnell bist du wieder zu Hause? Wo sind die Schneeglöckchen? Maruja: Hier.Stiefmutter: Ah, wo hast du sie gefunden? Erzähler: Da erzählte das Mädchen alles.Sie hörten die Erzählung und schüttelten mit den Köpfen.Wie kann man das alles glauben? Doch auf der Bank liegt ein Haufen Schneeglöckchen und duften frisch nach dem Monat März.Stiefmutter: Haben dir die Monate nicht mehr gegeben? Maruja: Ich habe sie nicht um mehr gebeten.Stiefschwester Nadja: Du bist die Allerdümmste.Sie hatte das große Glück, den zwölf Monate zu begegnen und nichts außer Blumen hat sie erbeten.Wenn ich sie treffen würde, würde ich schon Bescheid wien, was ich mir erbitten würde!Von dem einen würde ich mir Äpfel und süße Birnen, von dem anderen reife Erdbeeren, von dem drittem Steinpilze und von dem vierten frische Gurken bitten!Steifmutter: Das bist mein kluges Töchterchen.Im Winter sind die Erdbeeren und die Birne sehr teuer.Wir könnten sie verkaufen und viel Geld ergattern!Doch diese Dumme hat nur die Blumen mitgebracht.Ziehe dich warm an, mein Töchterchen und geh zu der Wiese.Du wirst bestimmt mit den Zwölf zurechtkommen.Stiefvater: Das geht nicht.Wir sollen nicht so habgierig sein.Wir sind nicht arm und haben schon genug für das Leben.Stiefschwester Nadja: Also Vater, ich werde das schon machen.Auf Wiedersehen!

AUF DEM WALD Erzähler: Mit diesen Worten zieht sie den Mantel an und die Schal auf den Kopf und läuft aus dem Haus.Sie läuft und beeilt sich.Die Spuren von Maruja sind noch gut zu sehen.Der Wald wird dunkler und dichter.Der hohe Schnee und das Unterholz stehen wie eine Wand vor ihr.Stiefschwester Nadja: Oh, warum bin ich überhaupt in den Wald gegangen? Wäre ich doch lieber im warmen Bett liegen geblieben.Ich werde zurückgehen, sonst friere ich noch ein!Maruja kann ja noch einmal gehen.Stiefschwester Nadja: Ach, ich kann den Feuerschein sehen.Da sind bestimmt die zwölf Bruder.Mann 5(Februar): Wer bist du? Wo kommst du hier? Stieftochter Nadja: Von Zuhause.Sie haben heute meiner Schwester einen Korb mit Blumen gegeben.Ich bin ihren Spuren gefolgt.Mann 2: Deine Schwester kennen wir.Doch dich haben wir nie gesehen.Warum bist du gekommen? Stieftochter Nadja: Ich will viele Geschenke.Ihr sollt meine Wünsche erfühlen.Mann 2: Aha? Erzähl mal!Stieftochter Nadja: Der Juni soll mir den Korb voller Erdbeeren sammeln, aber keine kleinen.Sondern nur große.Von dem Juli will ich frische Gurken und Steinpilze, vom AugustNüe, vom Oktober...Mann 1(Januar): Warte, der Sommer kann nicht vor dem Frühling kommen.Der Frühling kann nicht vor dem Winter kommen.Bis zum Juli ist es noch weit.Jetzt ist gerade Januar.Stiefschwester Nadja: Du Böser.Ich kam aber nicht zu dir.Von dir kann man nichts außer Schnee und Eis bekommen.Ich brauche nur die Sommermonate!Erzähler: Der Januar ist finster geworden.Er schwenkte mit dem breiten Ärmeln des Pelzmantels und sofort brach ein fürchterlicher Schneesturm aus, der von der Erde bis zum Himmel alles zuwirbelte.Die Bäume, die Wiese, die Monate und das Feuer-alles verschwand unter diesem Schneesturm.(Geräusche: Sturm)Stiefschwester Nadja: Halt, halt, hör auf!Erzähler: Doch es ist bereits alles zu spät.Der Schneesturm wirbelt sie durch die Luft.Der Schnee bedeckte ihre Augen.Die Tochter stürzte in den Schnee und wo sie lag bildete sich eine dicke Schneedecke...Die Frau wartete lange auf ihre Tochter.Stiefmutter: Warum kommt meine Tochter noch nicht nach Hause? Ich mu sie im Wald suchen.Erzähler: Aber alles war vergebens.Wie kann man bei diesem Schneesturm in der Nacht etwas finden? So ging sie lange, suchte, suchte bis sie selbst einfror.(Zwischenmusik)

Erzähler: Aus dem Mädchen wurde eine schöne Frau.Sie heiratete einen guten Mann, und beide hatten viele Kinder.Man hat sich erzählt, da sich vor dem Haus, in dem sie alle glücklich zusammen wohnten, sich ein großer und wunderschöner Garten befand.So einen schönen Garten gab es nirgendwo auf dieser Welt.Man erzählte sich, da in diesem Garten die Blumen früher blühten als in anderen Gärten, die Beeren, Äpfel und die Birnen wurden früher reif.Bei der Hitze war es im Garten kühl und beim Schneesturm war es still.Bei dieser Hauswirtin sind immer alle zwölf Monate zu Gast, so sprachen die Leute.Wer weiß, vielleicht war es wirklich so.(Abschlumusik: Vivaldi Die vier Jahreszeiten)Ende.

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